Das "Engelsmeer" soll wieder aufleben

Volksbank Jever unterstützt die Renaturierung im Upjeverschen Forst

Zusammen mit der unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Friesland und den Umweltämtern der Städte Jever und Schortens unterstützt die Volksbank Jever die Renaturierung des "Engelsmeers" im upjeverschen Forst.

Engagement für die Region

Die "Grundstücks-, Erschließungs- und Vermarktungsgesellschaft mbH (GEV)" der Volksbank Jever hat im Rahmen der Suche nach Ausgleichsflächen für das Baugebiet "Großer Herrengarten" das Projekt "Engelsmeer" unterstützt.

Neue ökologische Vielfalt
Bereits 2008 wurde das Areal umgestaltet und bietet so neue Lebensräume für standortgewöhnte Eichen, Birken, Erlen, Weiden und Sträucher. Sie kann sich die einstige Fauna wieder ansiedeln erkläre Revierförster Carsten-Friedrich Steufert. Es bedeutet gleichzeitig eine enorme Aufwertung des Areals, dessen Wasserhaushalt sich auf natürliche Weise selbst regele und die eine Entstehung einer neuen ökologischen Vielfalt nach sich ziehe. Durch diese Maßnahme wird der Forst Upjever abwechslungsreicher und ökologisch vielfältiger.

historische Zerstörung des Engelsmeer
Der Name „Engelsmeer“ bezieht sich auf das nahe Kloster Oestringfelde, wo zu Beginn der Christianisierung nur eine kleine Holzkirche stand. Er stammt aus der Zeit, als bei der Bekehrung der Friesen zum Christentum die Taufe noch durch Untertauchen des Täuflings oder zur Hälfte im Wasser stehend vollzogen wurde. Bereits auf Karten aus den Jahren 1779 und 1844 war das Engelsmeer verzeichnet. 1806 wurde die vermoorte Fläche dann entwässert und mit Nadelhölzern aufgeforstet. Nach dem zweiten Weltkrieg wollten sich niederländische Soldaten im besten Sinne forstwirtschaftlich betätigen und legten die noch vorhandenen Wassegräben trocken.

Moorlandschaft am Engelsmeer 2015
Moorlandschaft am Engelsmeer 2015