Engagement unserer Mitarbeiter

Nicht nur die Volksbank Jever ist als Bank in unserer Region aktiv, sondern auch unsere Mitarbeiter. In unregelmäßigen Abständen möchten wir Ihnen das ehrenamtliche Engagement vorstellen.

Interview mit Kristina Zippermayr

2. Vorsitzende des Polizei- Schutz- und Gebrauchshunde Sportverein Wilhelmshaven e.V.

1. Was für ein Ehrenamt üben Sie aus?
Ich bin 2. Vorsitzende des Polizei- Schutz- und Gebrauchshunde Sportverein Wilhelmshaven e.V. (PSG SV) und gleichzeitig als Trainerin für Turnierhundesport tätig.

2. Wo betreiben Sie dieses?
Hauptsächlich auf unserem Vereinsgelände Triftweg 38d in Wilhelmshaven.

3. Was ist Ihre persönliche Motivation ein solches Ehrenamt auszuführen?
Ursprünglich wollte ich mich mehr mit unserer Hündin beschäftigen. Nach kurzer Zeit war für mich klar, dass der Turnierhundesport für mich genau das Richtige ist. Die Bewegung an der frischen Luft kombiniert mit der Ausbildung des Hundes in einer sympatischen Gruppe macht mir viel Spaß. Diese positiven Erfrahrungen möchte ich gerne an andere Hundebesitzer weitergeben und mache deswegen meinen Trainerschein.
Kurz nach meinem Eintritt in den Verein wurde das Niedersächsische Gesetz über das Halten von Hunden (NHundG) beschlossen und die Nachfrage nach Hundetraining stieg stark an, was zu einem Umbruch im Training und der Vereinsorganisation führte. Mir ist es wichtig bei diesem Prozess nicht nur zuzuschauen, sondern  selbst mit zu gestalten. Somit bot sich der Posten der 2. Vorsitzenden an.

4. Wie lange sind Sie bereits im Ehrenamt?
Sowohl als Trainer wie auch als 2. Vorsitzende bin ich seit Januar 2013 tätig.

5. Welche Ziele haben Sie dort in näherer Zukunft?
Wir arbeiten stetig an der Weiterentwicklung des Vereins und der Mitglieder.
Als Trainerin der Junghundegruppe und mehrerer Turnierhundesportler ist mein wichtigstes Ziel die persönlichen Trainingsziele der Teilnehmer gemeinsam zu erfüllen. Das sind z.B. das Bestehen der Hundeführerscheinprüfung oder der Begleithundeprüfung, sowie erfolgreiche Turnierteilnahmen bis hin zu einer Teilnahme an der Bundessiegerprüfung.
Als zweite Vorsitzende ist mein Ziel die Vereinsstrukturen zu vereinfachen und die Kommunikation unter den Fuktionären im Verein zu verstärken, sodass wir für 2014 geplante Bauvorhaben und Veranstaltungen gemeinsam problemlos meistern können.

6. Wie stellen Sie sich Ihr Ehrenamt in 10 Jahren persönlich und auch organisatorisch vor?
Mein persönliches Ziel ist es den Hundesport weiter zu focieren und  sowohl erfahrenen als auch neuen Hundebesitzern eine gewaltfreie, auf den neusten Ergebnissen der Verhaltensforschung basierende Hundeerziehung zu vermitteln. Dabei soll möglichst der Spaß für Hund und Hundeführer im Vordergrund stehen.
Für den Verein wünsche ich weiterhin eine so große Nachfrage wie im vergangenen Jahr. Insbesondere würde ich mich über eine größere Teilnahme von Jugendlichen am Training freuen. Viele Kinder und Jungendliche wünschen sich einen Hund, bei uns können sie von Anfang an einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Tier erlernen.

7. Gibt es auch Dinge, die Sie stören? Wenn ja, welche und warum? Wie könnte man diese Probleme lösen?
Häufig wird der Verein mit einer Hundeschule gleichgesetzt. Dabei ist jedoch grundsätzlich zu unterscheiden, dass bei uns alle Trainer unentgeltlich auf ehrenamtlicher Basis arbeiten. Das schränkt die Trainer vor allem zeitlich ein, da sie in der Regel hauptberuflich anderweitig tätig sind. Zukünftig sollte insbesondere neuen Mitgliedern gegenüber dieser Aspekt gleich zu Beginn erläutert werden, um falsche Erwartungen, wie z.B. privates Training außerhalb der Trainingszeiten und des Trainingsgeländes, zu vermeiden.

8. Inwiefern unterstützt Ihr Arbeitgeber Sie in Ihrem Ehrenamt?
In der Volksbank Jever eG wird Ehrenamt groß geschrieben. Anerkennung zeigt die Unternehmensführung z.B. in Form von Einladungen zu einem gemeinsamen Frühstück und in Form von Berichterstattungen über ehrenamtliche Tätigkeiten  in unserer Mitarbeiterzeitung.